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Nachteilsausgleich

Menschen mit einer Behinderung können in der beruflichen Grundbildung, in der Berufsmaturitätsausbildung und in den Qualifikationsverfahren Benachteiligungen erfahren, wenn ihren besonderen Bedürfnissen nicht Rechnung getragen wird.

Unter dem Begriff „Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung“ werden spezifische Massnahmen verstanden, die zum Ziel haben, behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen.

In der Berufsbildung sind damit Anpassungen des Ausbildungsprozesses und der Qualifikationsverfahren gemeint, wobei die kognitiven und fachlichen Anforderungen den formulierten Berufsanforderungen in den Bildungsverordnungen und Bildungsplänen entsprechen müssen.

Spezifische Massnahmen zum Nachteilsaugleich können in Anspruch genommen werden, wenn die Behinderung von einer anerkannten Fachstelle (Schulpsychologischer Dienst, Erziehungsberatungsstelle, neuropsychologische Praxis, etc.) in Form eines Attestes (nicht älter als zwei Jahre) bestätigt wird.

 An der bfsl werden die neu eintretenden Lernenden in den ersten Schulwochen durch ihre Klassenlehrpersonen über das Vorgehen im Falle eines Nachteilsausgleichs informiert und beim Einreichen eines Gesuches unterstützt.

Alle nötigen Informationen und Formulare sind unter folgendem Link des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes abrufbar:

http://www.erz.be.ch/erz/de/index/berufsbildung/grundbildung/Nachteilsausgleich.html

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